Ina Besche-Krastl MdL: Städte im Kreis Mettmann übertragen Altschulden an das Land 

Das Jahr 2026 bringt deutliche Entlastung für den kommunalen Haushalt. Dank der Altschuldenhilfe der schwarz-grünen Landesregierung werden mehreren Orten im Kreis Mettmann Schulden abgenommen. Die konkreten Zahlen wurden an diesem Dienstag bekannt gegeben. „Das ist eine extrem frohe Botschaft“, so Ina Besche-Krastl, GRÜNE Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Mettmann. „Als schwarz-grüne Koalition halten wir Wort, packen das seit Jahrzehnten bekannte Problem an und beteiligen uns mit Landesgeld, um den Schuldenberg unserer Städte und Gemeinden abzutragen.” 

Der Landtag hatte das Altschuldenentlastungsgesetz in diesem Juli beschlossen. Insgesamt beläuft sich die Hilfe auf 50 Prozent der bereinigten kommunalen Liquiditätskredite und damit rund 8,9 Milliarden Euro. Damit die Altschuldenübernahme zu einer spürbaren Entlastung in den betroffenen Städten und Gemeinden führt, hat die schwarz-grüne Landesregierung eine gezielte Hilfe für die mit über 1.500 Euro pro Kopf am stärksten verschuldeten Kommunen vorgesehen. Ihnen werden sämtliche Altschulden oberhalb dieser Schwelle unmittelbar abgenommen. Darüber hinaus können alle Kommunen profitieren, deren Kassenkredite mehr als 100 Euro pro Kopf betragen. Für viele Städte bedeutet die damit verbundene Zinsersparnis ab dem kommenden Jahr eine dringend notwendige Entlastung im kommunalen Haushalt. Im Kreis Mettmann übernimmt das Land für die Städte Erkrath, Heiligenhaus, Mettmann, Wülfrath und Velbertjeweils41,1 Prozent der bestehenden Altschulden. 

„Unsere Kommunen befinden sich in der größten Finanzkrise der Nachkriegszeit”, so Ina Besche-Krastl Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Mettmann. „Wir nehmen die Hilferufe der kommunalen Familie weiterhin sehr ernst und stehen entschlossen an ihrer Seite. Mit dem Altschuldenentlastungsgesetz und dem NRW-Plan unternehmen wir im Rahmen der Möglichkeiten des Landes wichtige Entlastungsschritte. Damit stärken wir die kommunale Handlungs- und Investitionsfähigkeit. Gemeinsam mit Städten, Kreisen und kommunalen Verbänden fordern wir auch die Bundesregierung auf, ihren Teil der Verantwortung für die Kommunen in ganz Deutschland zu übernehmen. Wer bestellt, bezahlt – das muss endlich auch für den Bund gelten.”